In seinen Fotografien und Videoinstallationen lotet Sebastian Stumpf die Grenzen seiner Umwelt aus - und überschreitet diese scheinbar mühelos. Seine Selbstinszenierungen hinterfragen das Verhältnis von Körper und Raum. Kurze Videosequenzen dokumentieren körperliche Aktionen, die Stumpf selbst ausführt. Diese Performances finden aber nicht live im Ausstellungsraum statt, sondern werden als abgeschlossene Arbeiten dort projiziert, wo sie zuvor realisiert wurden: Videoarbeit und Projektionsraum überlagern sich so und verschmelzen ineinander
Felix Hoffmann (in "leaving again", Katalog zur Ausstellung Talents 13 bei C/O Berlin)