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Tilo Baumgärtel

Carrier, 2014, 60x80cm, Öl auf LeinwandFate, 2014, 150x190cm, Öl auf LeinwandBlast, 2014, Öl auf Leinwand, 105x150cm
Channel, 2014, 50x60cm, Öl auf LeinwandVabanque, 2015, Kohle, Öl, Tusche und Pigment auf Papier, 140x220cmEquus, 2015, Kohle, Tusche, Öl und Pigment auf Papier, 140x100cm
Corrida, 2015, 140x220cm, KohlezeichnungÜber den Moment, 2015, 140x100cm, KohlezeichnungWillen und Welle, 2015, 140x220cm, Kohlezeichnung
AusstellungsansichtGarin, 2014, 200x250cm, Öl auf LeinwandYoma, 2014, 210x150cm, Öl auf Leinwand
Nebelleben, 2014, 218x300cm, Öl auf PapierDer graugrüne Tag, 2014, 280x395cm, Öl auf PapierTerra, 2014, 218x305cm, Öl auf Papier
Ausstellungsansicht, 2014Ausstellungsansicht, 2014Albis, 2013, 50x70cm, Öl auf Leinwand
Fingal, 2013, 33,5x43cm, Öl auf LeinwandBrod, 2012, 190x240cm, Öl auf LeinwandDie Nachtwache, 2011, 250x400cm, Öl auf Leinwand
Tong, 2011, 160x220cm, Öl auf LeinwandAusstellungsansicht 2011Ausstellungsansicht 2011
Dionysos, 2009, 125x200cm, Kohle, Pigmente auf Papier Motiv, 2009, 120x200cm, Kohlezeichnung auf PapierNach der Vorstellung, 2008, 220x350cm, Öl auf Leinwand
Die Wanderdüne, 2008, 200x275cm, Öl auf LeinwandDer Sturm, 2008, 220x340cm, Öl auf LeinwandTechnoir, 2008, Videoinstallation, 3:56 loop, Maße variabel
Ausstellungsansicht 2008Ausstellungsansicht 2008Nachtgarten, 2011, 102x73cm, Lithografie
Mitkommen!, 2010, 100x70cm, LithographieDionysos, 2009, Lithographie, 56x90cmGeist, 2006, 39x53cm, Lithographie
Ausgangspunkt seiner Arbeit ist das gedankliche Spiel mit minimalistischen Fragmenten aus dem Spannungsfeld zwischen persönlichem Alltag und der Bilderflut der Massenmedien. Tilo Baumgärtel realisiert seine Bildideen mit der Rationalität eines Bühnenbildners, der das Ganze und die Wahrnehmung des Betrachters im Sinn hat. Erstaunlich nüchtern und rational fällt der ehemalige Meisterschüler von Arno Rink kompositorische Entscheidungen.
Zwischen den verschiedenen Realitätsebenen seiner Werke lässt uns der Künstler eine zugleich vertraute und fremde Welt voller Ahnungen und Rätsel entdecken. Baumgärtel ist ein Meister unterschwelliger Spannung und subtiler Verwerfungen. Dabei bedient er sich verschiedener Quellen. Seine Konzeptionen haben ihre Wurzeln im Surrealismus. Die kühle Atmosphäre und die stark fluchtende Räumlichkeit seiner Arbeiten verweisen auf Gemälde Giorgio de Chiricos, während die unnahbare Distanz zwischen Betrachter und Bildzentrum sowie die unwirkliche Farbigkeit an Werke von Yves Tanguy aus den 1920er Jahren erinnern. Mit der Idee, Mensch und Technik ohne erkennbaren Kausalzusammenhang aufeinandertreffen zu lassen, hat Max Ernst in den frühen 20er Jahren meisterhaft die Absurdität der Technikgläubigkeit seiner Generation zum Ausdruck gebracht, bevor René Magritte nur einige Jahre später mit seinen komplexen Werken neue Dimensionen des Surrealen erschloss. Seit dieser Zeit haben die Ideen der surrealistischen Avantgarde immer neue Generationen von Künstlern fasziniert. Auch Tilo Baumgärtel verleugnet diese Verbindungen nicht. Im Gegenteil - bisweilen verweist er direkt auf seine Vorbilder.

Textauszug aus Nils Ohlsen - Little Nemo - die Bildwelt Tilo Baumgärtels


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