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Tom Fabritius

Ausstellungsansicht, Alles über Sieger, Galerie KleindienstLandschaft, 2012, Aquacryl auf Leinwand, 30x40cmDämmerung, 2011, Aquacryl auf Leinwand, 60x90cm
Puppen, 2012, 170x120cm, Aquacryl auf LeinwandGlocke, 2012, Aquacryl auf Leinwand, 30x40cmFell, 2012, Aquacryl auf Leinwand, 30x40cm
Zelt, 2012, Aquacryl auf Leinwand, 210x180cmBitte nicht mehr anrufen, 2011, 60x80cm, Aquacryl auf LeinwandStrand, 2010, 100x140cm, Aquacryl auf Leinwand
Gang, 2010, 190x230, Aquacrylic auf LeinwandHaus, 2009, 180x220cm, Aquacryl auf LeinwandHip Hop,2009,130x150cm, Aquacryl auf Leinwand
Matratzenlager, 2009, 130x170cm, Aquacryl auf LeinwandSumpf, 2009, 120x150cm, Aquacryl auf LeinwandAusstellungsansicht 2009, Galerie Kleindienst
Halle V, 2007, 100x130cm, Aquacryl auf LeinwandTraining, 2007, 110x170cm, Aquacryl auf Leinwando.T., 2006, Aquacryl auf Leinwand
Wald, 2005, 150x200cm, Aquacryl auf Leinwando.T., 80x110cm, 2006, Aquacryl auf LeinwandGeister, 2005, 120x160cm, Aqucryl auf Lw
Gebäude, 60x100cm, 2006, Aquacryl auf LeinwandGang, 2006, Aquacryl auf LeinwandWelle, 2006, 180x180cm, Aquacryl/Leinwand
Säcke und Latten, 2006, 160x210cm, Aquacryl/LeinwandMänner, 2006, 110x150cm, Aquacryl/LeinwandFlügel, 2006, 90x130cm, Aquacryl/Leinwand
Felsen, 2006, 60x70cm, Aquacryl/LeinwandExplosion, 2006, Aquacryl/LeinwandAusstellungsansicht 2006, Galerie Kleindienst
Ausstellungsansicht 2006, Galerie KleindienstFassade, 2004, 180x280cm, Aquacryl auf LeinwandRauch, 2004, 190x230cm, Aquacryl auf Leinwand
Tom Fabritius schafft Aquarelle; und er schafft sie in einem genuinen Verfahren der Aneignung, in dem immer eine Brechung, einem Verfahren des Zitierens, in dem immer eine Abrechnung liegt. Die piktoralen Welten von Tom Fabritius verdanken sich dem Fernsehkonsum; im Anwesendsein vor dem Bildschirm, im, wie es so schön heißt Hängen vor der Glotze, beiläufig, eingeschläfert, halbkonzentriert, kommen die Bilder auf einen zu.
Der Fotoapparat hilft der Wahrnehmung weiter auf die Sprünge, denn ab und zu wird auf den Schirm fokussiert, wird abgedrückt und als Bild festgehalten, was sowieso nur als Bild verfügbar war. Das elektronische Bild des Fernsehens geht über ins chemische Bild des Fotos und von dort ins physische Bild von Farbe auf Fläche, das eine künstlerische Absicht ins Werk setzt. Der Medientransfer, der nichts anderes ist als die genuine künstlerische Methode von Tom Fabritius, braucht drei – zählt man die Ausstellung als eigene Darbietungsform hinzu: vier – Stationen, um sich zur Kenntlichkeit zu bringen. Wer sagt, figurative Malerei sei naiv, lasse sich diese Kompliziertheit auf der Zunge zergehen.

Textauszug von Rainer Metzger, Kunsthistoriker und Autor

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