Rosa Loy

Malerei
Papierarbeiten
Druckgrafik
Text

Interview mit Gabriela Herpell im Süddeutsche Zeitung Magazin, Februar 2017

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Vorwort von Karin Pernegger
(in: Rosa Loy - Buch, Kunstraum Innsbruck und Galerie Kleindienst, Lubok Verlag 2016)

Es ist ein besonderes Erlebnis, sich mit den Augen der Malerin Rosa Loy in ihre Bilderwelten aufzumachen, um das, was seit Jahrtausenden das Sein der Frau ausmacht, ganz neu für unsere Gegenwart entdecken zu können. Die Künstlerin wird der Neuen Leipziger Schule zugerechnet und hat in den 80er Jahren in Leipzig, wo sie bis heute lebt, an der Hochschule studiert. Ihre Bildthemen beschäftigen sich mit dem Mysterium der Frau, der neuen Weiblichkeit und der neuen Romantik, die rückblickend in der Sächsischen Malerei große Tradition erfahren hat. Rosa Loy bringt den Mut auf, Weiblichkeit und Schönheit in ihre figurative Malerei zu integrieren und bietet eine mehrschichtige Deutung ihrer Arbeiten an. 

Ihre Suche nach einer neu gewonnenen Weiblichkeit speist sich aus dem überlieferten Wissen der Frau und den darin verschmolzenen Mysterien der inneren Natur des Menschen und der ihn umgebenden Natur. Die detailreichen und ikonografisch aufgeladenen Bildkompositionen werden damit zum Echo alter Mythen und geistiger Kulturen. In den traumversunkenen Landschaften oder Gärten wandeln ausschließlich Frauen, die miteinander kommunizieren oder liebevoll ihren verschiedenartigen Tätigkeiten nachgehen. So liegt die Assoziation zu einer mit Fabelwesen und Trollen beseelten Märchenwelt sehr nahe, die sich in eine der Poesie und Fantasie entsprungenen Malerei übersetzt. Blickt man jedoch tiefer, erahnt man in den oft als Zwillings- und Schwesternpaare dargestellten Frauenfiguren ein sehr sensibles Beziehungsgeflecht einer weiblich verstanden Natur- und Gesellschaftsauffassung, die sich eben nicht durch eine politische oder feministische Setzung definiert. Rosa Loy nimmt in ihrer Farbigkeit und ihrem Bildaufbau ebenso Anleihen bei der Renaissance, wie sie z. B. auch kaseinhaltige Farbe verwendet, die deren Stil in Wandmalereien und ihre Komposition prägte.

 

Sinn und Bedeutung - Anmerkungen zu Rosa Loys Unverständlichkeit
von Rainer Metzger (in: Rosa Loy - Buch, Kunstraum Innsbruck und Galerie Kleindienst, Lubok Verlag 2016)

„Die Selbstliebe des Betrachters führt, wenn er sich selbst dabei wahrnimmt, wie er nichts versteht, notwendigerweise zur Abscheu vor dem Werk, zu einer ungerechten Bewertung und zu schlechter Laune. Das lässt sich vermeiden, sobald man ihm dazu verhilft, sich zu unterweisen und seine Blicke zu lenken, indem man ihm das Thema erklärt.“ Etienne La Font de Saint-Yenne gilt als der Begründer der Kunstkritik, und mit Sätzen wie diesem, 1754 formuliert, hat er ein unendlich weites Feld aufgetan. Die Leute wollen wissen, was sie zu sehen haben vor den Bildern, auf den Bildern, in den Bildern. Sie wollen nahegebracht bekommen, was es buchstäblich damit auf sich hat, und so verlangen sie, bevor sie sich zurückwenden in ihre „Selbstliebe“, Handreichung. Die kommt in Form von Texten. Seit mehr als 250 Jahren umgibt eine Unmenge an Geschriebenem, an Reviews und Previews, an Kunstkritik und Kunstliteratur und Kunstgeschichte, das Bildnerische. Ein Versuch wie dieser vorliegende ist seinerseits nichts anderes als die mehr oder weniger zufällige Begegnung von Phänomen und Auslegung zwischen zwei Buchdeckeln.
Erklärung scheint um so nötiger je hermetischer, unnahbarer, vertrackter und verzwackter die Bilder sind, um die sie sich rankt. Rosa Loys Arbeiten sind solche Bilder. Zwar ist auf den ersten Blick einiges zu erkennen, die kleine Welt en gros, die große Welt en detail, das Repertoire der Motive, Sujets und Themen aus Figurenmalerei, Stilleben, Landschaft, Portät. Mischformen tun sich auf, Metamorphosen, Märchen, Mythen: Man könnte gleich am Anfang dieses Textes bemühen, was man sich angeeignet hat im Archiv der Ikonografie. Ikonografie ist diejenige Disziplin, die, wie ihr Großmeister Erwin Panofxky es nannte, für „Meaning in the Visual Arts“, deutsch „Sinn und Deutung in der bildenden Kunst“ zuständig ist. Vielleicht sollte man der Sache aber mit einem zweiten Blick begegnen.

Kassandra
In der Gemengelage, die Rosa Loy sich sedimentieren lässt, fällt auf, dass ein Kernbereich menschlicher Erfahrung keinen Niederschlag gefunden hat. Soviele verschiedene Pflanzen, Tiere, Gegenstände es gibt, so deutlich ist die Spezies Mensch reduziert auf ihr weibliches Vorkommen. Männer müssen draußen bleiben bei der Komfortzone Bildwelt, und natürlich bietet sich an, das kämpferisch zu verstehen. An Christa Wolfs 1983 erschienenen Klassiker „Kassandra“ ließe sich denken, das Hauptwerk eines essentiell verstandenen Feminismus, aus der DDR kommend, doch eine universale Perspektive ganz selbstverständlich voraussetzend. Kassandra ist die Seherin, deren Rufe ungehört bleiben in der Heroenwelt des Trojanischen Krieges. Außenseiterin, die sie darstellt, versucht sie eine weibliche Sphäre abzustecken und gemeinsam mit anderen Frauen dem martialischen Weltverständnis der olympischen Götter ihren ureigenen Kult der großen Mutter Kybele entgegenzusetzen. Träger dieser neuen Mythologie sind natürlich die Bilder: „Ich habe immer mehr an Bildern gehangen als an Worten, es ist wohl merkwürdig und ein Widerspruch zu meinem Beruf, aber dem kann ich nicht mehr nachgehn. Das Letzte wird ein Bild sein, kein Wort. Vor den Bildern sterben die Wörter.“ In einem solchen „Widerspruch“ trifft sich Christa Wolfs Novelle durchaus mit den Berufsvertretern des ikonografischen Metiers. Auch ihnen ist das Medium der Kunst in erster Linie der Text.
Die griffige Stelle aus der literarischen Quelle wird umstandslos umgeleitet auf die Fläche aus Farbe, die die Leinwand ist. Das funktioniert als Kurzschluss, als zirkuläres Verfahren so gut wie immer. Und so ließe ich Christa Wolf als Stichwortgeberin von Rosa Loy denken: „Der Übertritt aus der Palastwelt in die Welt der Berge und Täler war auch der Übergang von der Tragödie in die Burleske, deren Kern es ist, daß man sich selbst nicht tragisch nimmt. Wichtig – das ja, und warum auch nicht. Aber eben nicht tragisch, wie die oberen Schichten im Palast es tun.“ Im Sinn solcher Sätze lässt „Kassandra“ sich wohlfeil lesen als die Selbstreflexion einer DDR-Bürgerin, die es mit den Mächtigen halten muss, um einer Lebensform entsprechen zu können, deren Elixier wiederum die Kritik an den Mächtigen ist. In derlei Interferenzen steckte man natürlich auch, wenn man bildende Kunst betrieb. „Kassandra“ also gibt einen wunderbaren Fundus ab für Wort- und Satzspenden zu Rosa Loys Bildern.

Der Garten der Erkenntnis
Es dürfte deutlich geworden sein, dass das soeben skizzierte Verfahren zu einfach gestrickt ist. Die Komplexität lässt sich aber erhöhen. Vor der Malerei hat Rosa Loy Gartenbau studiert, bis heute liebt sie die Botanik, und ihre Bilder liefern eine Enzyklopädie der Flora. Ihr Ambiente sind bevorzugt Parks, Wälder, Anlagen jedenfalls, in denen die Natur von planender Hand in einen Zustand der Unberührtheit versetzt ist. So zieht eine Atmosphäre ein, nicht bestimmend aber spürbar, die man Romantik nennen könnte, eine Romantik indes der übernächsten Generation, die um das Zitathafte, Angeeignete, Arrangierte weiß. Man mag an Feuilletons des Fin de Siècle denken, sucht man nach literarischen Parallelen, an Leopold von Andrians „Garten der Erkenntnis“ von 1895 etwa mit seiner – männlichen, jugendlichen – Figur Erwin, die unentwegt „zwei Worte“ repsondiert, die ihr alles bedeuten: „Die Frau“ und „das Leben“. Die Abgeschottetheit solcher Prosa, ihre Insichgekehrtheit und ihr Eigensinn ergeben sich daraus, dass sie, und hier ließe sich auch ihr Zuwachs an Komplexität greifen, ein Sprachproblem artikulieren. Wie lässt sich etwas sagen, was nicht aus Sprache besteht, sondern aus Welt? Und wie lässt sich etwas malen, was sich, wir sind der Moderne, der puren Nachahmung widersetzt.
Rainer Maria Rilke hat die beiden Fragen miteinander kurzgeschlossen, als er sich 1906 den Pariser Salon d'automne besah und dort auf Paul Cézanne traf. In Briefen an seine Frau versucht sich der Dichter Rechenschaft abzulegen über den Versuch, Literalität auf Piktoraliät zu beziehen: „Ich mußte denken gestern abend, ob mein Versuch, die Frau im roten Polstersessel anzudeuten, Dich zu irgendeiner Vorstellung bestimmen konnte? Ich bin nicht sicher, auch nur das Verhältnis ihrer Valeurs getroffen zu haben; mehr als je scheinen mir Worte ausgeschlossen, und doch müßte die Möglichkeit, sich ihrer zwingend zu bedienen, da sein, vermöchte man nur, ein solches Bild wie Natur anzuschauen: dann müßte es als ein Seiendes auch irgendwie ausgesagt werden können.“ Die Annäherungsversuche der geschriebenen an die bildliche Sprache kommen Rilke gescheitert vor. „Das Sagen“, so der Schriftsteller in einer besonders schönen Wendung, „geht irgendwo draußen vorbei.“ Text und Bild haben sich in der Moderne wenig zu sagen. Entsprechend ist ein Versuch wie der vorliegende von vornherein versehrt vom „Widerspruch“, vom performativen Widerspruch. Der Auftritt von Schrift degradiert das Visuelle zur Illustration.

Über die Unverständlichkeit
Dass Bilder eigensinnig, dass sie buchstäblich unsinnig sind, macht das Skandalon aus, das die Vermittlungsinstanzen unschädlich zu machen suchen. Gerade Rosa Loys in diesem Sinn unsinnige und umso sinnlichere Arbeiten finden sich dem Prozedere der Verständnisstiftung unterzogen. Es sind die durchaus gewöhnlichen Verfahren (Edouard Manet, der, so könnte man sagen, Erfinder von Szenarien, die da sind, ohne sich zu deklarieren, liefert historisch so etwas wie den Präzedenzfall ihrer Anwendung). Es sind Verfahren der Psychologisierung, und Rosa Loys Bilder werden umgeben von Texten von Sigmund Freud oder Jacques Lacan; Verfahren der Synästhetisierung, und Rosa Loys Bilder finden sich eingetaucht in ein Allover der Sinneswahrnehmungen, das sie assoziieren per Geruch oder Gehör; Verfahren der Erotisierung, und Rosa Loys Bilder stehen im Raum als raffinierte Verwickler: „Mädchenhaft jungfräulich erzeugt sie ein großes Begehren“; Verfahren der Totalisierung, und Rosa Loys Bilder vereinbaren das Unvereinbare, indem sie sich als „Ausdruck der Entfremdung und der Befreiung“ geben; Verfahren der Politisierung, und Rosa Loys Bilder stehen exemplarisch für die Strategien eines milden, nicht rebellischen aber dafür subversiven Feminismus.
Als im Jahr 1800 sein ehrgeiziges Projekt eines Zentralblatts der romantischen Bewegung, „Athenäum“ genannt, gescheitert ist, macht sich Herausgeber Friedrich Schlegel an den Versuch einer Erklärung. Schuld war, so muss er schließen, die „Unverständlichkeit“, und ebenso betitelt er seinen finalen Aufsatz. Die Leute wollten Aufklärung, doch dafür war der wichtigste Programmatiker einer frühmodernen Ästhetik zu abgeklärt: „Ich wollte zeigen, dass die Worte sich selbst oft besser verstehen, als diejenigen, von denen sie gebraucht werden; … ich wollte zeigen, daß man die reinste und gediegenste Unverständlichkeit gerade aus der Wissenschaft und aus der Kunst erhält, die ganz eigentlich aufs Verständigen und Verständlichmachen ausgehn.“ Schlegels Mittel, eben dies zu zeigen, war nicht das schlechteste: Doppelbödigkeit, Hintersinn, Ironie. Und irgendwann würde sie sich auch durchsetzen: „Mit der Ironie ist durchaus nicht zu scherzen. Sie kann unglaublich lange nachwirken. Einige der absichtlichsten Künstler der vorigen Zeit habe ich in Verdacht, daß sie noch Jahrhunderte nach ihrem Tode mit ihren gläubigsten Verehrern und Anhängern Ironie treiben.“
So haben auch Bilder ihre Schicksale. Womöglich dauert es weitere Jahrhunderte, bis man versteht, dass es vielleicht soviel nicht zu verstehen gibt. Neo Rauch hat seiner Frau ein Widmungsblatt „Rosa“ formuliert, in dem, eingebettet in turmhohe Metaphoriken, vor der Gefahr gewarnt wird, die von Anfang an einschlägig war; diese Warnung ist hier nur zu wiederholen: „Der Sinn geriete in Gefahr, unter der Bedeutung zu ersticken.“ Der Sinn von Bildern ist nicht ihre Bedeutung. Wie es aussieht, bedarf es eines Vertreters des bildnerischen Metiers, um diese Evidenz in – immerhin – Worte zu fassen.
Gute Arbeit
Was ist denn nun der Sinn gegenüber der Bedeutung? Was bekommt man von Rosa Loy, wenn man das Insistieren auf Ikonografien bleiben lässt? Die Antwort wäre: Man bekommt gute Arbeit. Vielleicht ist es also die Sorgfalt, mit der hier jemand zu Werke geht und seine Tätigkeit ernst nimmt. Die Sorgfalt, mit der Stift und Pinsel eingesetzt, Oberflächen gefüllt, Relationen hergestellt und Abstände beherzigt werden, Die Sorgfalt, mit der Nonchalance auf Entschiedenheit trifft und eine gewisse Unbeteiligtheit auf das existenzielle Engagement. Die Sorgfalt, mit der sich hier ein Bild schwierig gibt, spröde, unnahbar in aller Delikatesse. Eine Sorgfalt, die dem Versuch, das Piktorale zu verbalisieren, Barrieren baut.
Das hat etwas mit Handwerk zu tun, doch anders, als die Moderne diesen altertümlichen Fundus an Kriterien behandelt. Für das Zeitalter der Industrialisierung war es eine Sache der Sentimentalität, und man sah, „Handwork“, wie John Ruskin als sein bedeutendster Verfechter es bezeichnete, synonym mit „Headwork“ und vor allem mit „Heartwork“. Handwerk wurde als Medium der Expression betrachtet, als letzter Träger von Selbstverwirklichung gegen die Gesichtslosigkeiten der Massenfertigung. Es gibt indes eine andere Sicht der Dinge, und in sie ist Ruskin immerhin, als ihr Gegenspieler, mit verwickelt. Es ist eine der Meisteranekdoten der Moderne. An ihrem Ende könnte ein Eindruck dessen stehen, was gute Arbeit ist. Das Medium dieses Eindrucks ist einmal mehr der Text.
Ruskin also, der bedeutendste Kunstliterat des viktorianischen Zeitalters, hatte sich angesichts der „Nocturne in Schwarz und Gold“ von James Abbott McNeill Whistler aus dem Jahr 1877 zu ziemlich unflätigen Bemerkungen über Machart und vor allem Preis, der 200 Guineen betrug, hinreißen lassen. Im Jahr darauf traf man sich wieder vor Gericht, Whistler hatte Ruskin wegen Beleidigung angezeigt, und er forderte nun 1.000 Pfund Schmerzensgeld. Während der Verhandlung entspann sich jener berühmt gewordene Dialog mit Sir John Holker, dem Verteidiger Ruskins, in dem Whistler explizit machte, was sein Gang vor den Richter sowieso schon zum Ausdruck brachte: Dass es dabei um das Ganze seiner künstlerischen Existenz gehe. Hier die zentrale Passage der Aussprache, wie Whistler sie in seinem Buch „The Gentle Art of Making Enemies“ dokumentiert: 
Holker: Nun, Mister Whistler. Können Sie mir sagen, wie lang es gedauert hat, bis Sie diese Nocturne hingehauen hatten? Whistler: Entschuldigung, ich verstehe nicht. (Gelächter) Holker: Oh, ich fürchte, ich verwende einen Ausdruck, der wohl eher zu meiner eigenen Arbeit passt. Ich wollte sagen, wie lange hat es gedauert, dieses Bild zu malen? Whistler: Aber nein, erlauben Sie, ich bin allzu sehr geschmeichelt zu glauben, Sie würden, in Hinblick auf eine Arbeit von mir, irgendeinen Begriff anwenden, den Sie gewöhnlicherweise in Bezugnahme auf Ihre eigene in Verwendung haben. Lassen Sie uns also sagen, wie lange hat es gedauert, diese Nocturne - hinzuhauen, ich denke, das ist es - hinzuhauen; nun, soweit ich mich erinnere, einen Tag. Holker: Nur einen Tag? Whistler: Nun, ich will mich nicht zu positiv hinstellen; es kann sein, dass ich am nächsten Tag noch einige Züge hinzufügte, als das Gemälde noch nicht trocken war. Ich sollte also sagen, es hat zwei Tage gedauert. Holker: Oh, zwei Tage. Es ist also die Arbeit von zwei Tagen, für die Sie 200 Guineen verlangen? Whistler: Nein, die verlange ich für das Wissen eines ganzen Lebens. (Applaus)
I ask it for the knowledge of a lifetime: Damit war alles gesagt. Sir John hat das offenbar auch verstanden, denn er wechselt unmittelbar nach Whistlers Antwort das Thema. Diese eine Frage war das Zentrum seiner Bemühungen als Verteidiger gewesen, und Whistlers Replik saß. Der Künstler hat den Prozess in der Tat gewonnen. Doch statt der anvisierten 1.000 Pfund war das Schmerzensgeld am Ende eine Lächerlichkeit: ein Farthing, ein Viertelpenny. Und er hat der Nachwelt eine Sentenz hinterlassen, von der sie bis heute zehrt.
Knowledge of a Lifetime ist die Qualität auch, sie ist es gerade bei Rosa Loy: Künstlerisches Schaffen verbindet sich selbstverständlich mit einer Lebenserfahrung, der Erfahrung eines Lebens. Jedes einzelne Werk hängt an der Nabelschnur einer solchen Erfahrung, sie verleiht ihm Autorität und garantiert ihm den Status einer Sensation über den Tag hinaus. Sie macht aus der Ausstellung, der Ansammlung von Werken ein Oeuvre.

Anmerkungen
Zu La Font de Saint-Yenne vgl. Albert Dresdners Klassiker von 1915 „Die Entstehung der Kunstkritik“, Neuausgabe München 1968, v.a. S. 128 – 138.
Erwin Panofskys „Meaning in the Visual Arts“ ist erschienen New York 1957; deutsch Köln 1975.
Christa Wolfs „Kassandra“ ist zitiert nach der Ausgabe Frankfurt 2008, die beiden Textstellen S. 30 und S. 73.
Leopold von Andrians „Garten der Erkenntnis“, das das Motto „Ego Narcissus“ trägt, ist gut zugänglich in: Die Wiener Moderne, Hg. Gotthart Wunberg, Stuttgart 1981, S. 373 – 380.
Rainer Maria Rilke, Briefe über Cézanne, Frankfurt 1983, das Zitat S. 60.
Friedrich Schlegels „Ueber die Unverständlichkeit“ ist zitiert nach Kritische Friedrich Schlegel Ausgabe, Zweiter Band, München/Paderborn/Wien 1967, die beiden Stellen S. 364 und S. 370.
Neo Rauchs Text „Rosa“ in Katalog Rosa Loy, Manna, Ostfildern 2011, das Zitat S. 233.
Whistlers Dialog ist entnommen seiner Schrift „The Gentle Art of Making Enemies“, New York 1967, S. 4/5; eigene Übersetzung.

Biografie
  • 1958 geboren in Zwickau
  • 1976-1985 Studium an der Humboldt-Universität Berlin und Tätigkeit als Diplomgartenbauingenieurin
  • 1985-1990 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst, Leipzig
  • 1990 Diplom bei Professor Felix Müller
  • 1990-1993 Meisterschülerin bei Professor Rolf Münzner
  • Rosa Loy lebt und arbeitet in Leipzig

Einzelausstellungen

  • 2019 Der Tag, Gutshaus Steglitz, Berlin
  • Anwesenheiten, Kunstverein Münsterland, Coesfeld
  • La Torre (mit Neo Rauch), Fondazione Coppola, Vicenza (Italien)
  • 2018 So near and yet so far, Kohn Gallery, Los Angeles
  • Die Strickerin (mit Neo Rauch), Grafikstiftung Neo Rauch, Aschersleben
  • Lohengrin (mit Neo Rauch), Villa Schöningen, Potsdam
  • 2017 Bilder Bergen, Drents Museum, Assen (Niederlande)
  • Spring, Gallery Baton, Seoul (Südkorea)
  • Rosa Loy - Malerei, Lippische Gesellschaft für Kunst, Schloss Detmold
  • Die Praxis, De Martino Gallery, München
  • 2016 Maifeier, Galerie Kleindienst, Leipzig
    Die andere Seite, Kunstraum Innsbruck
  • Sommerfreuden, Galerie im Herrenhaus, Dobis
  • 2015 Mein geliebtes Land, Villa Katzorke, Essen
    Lichtung, Galerie Noah, Augsburg
  • 2014 Green Heart, Gallery Baton, Seoul (Südkorea)
    Aus naher Ferne, Ornis A. Gallery, Amsterdam
    Eskorte, Yusto/Giner Gallery, Marbella (Spanien)
  • 2013 Schwirren, Galerie Stötzel-Tiedt, Goslar
    Mäander, Galerie Kleindienst, Leipzig
    Souvenir, McClain Gallery, Houston
  • 2012 Gravitation (mit Neo Rauch), Kunstsammlungen Chemnitz
    SONDE, SpardaWelt, Stuttgart
    Tautropfen, Pippy Houldsworth Gallery, London
    Convocation, Michael Kohn Gallery, Los Angeles
    Blütengrund, Galerie Noah, Augsburg
    Mein Hain, Kunstverein Rosenheim
  • 2011 Manna, Kunsthalle Gießen
    Hinter den Gärten (mit Neo Rauch), Essl-Museum Klosterneuburg/Wien
    Blätterrauschen, Kunstkreis Aichwald e.V., Aichwald Aichschieß
  • 2010 Rosa Loy - Das Auge sieht mit, Galerie Noah, Augsburg
    Jelängerjelieber, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • 2009 Die geheime Bibliothek, Schlechtriem Brothers, Berlin
  • 2008 Close to me, André Schlechtriem Contemporary, New York
  • 2007 Meine Kreise, André Schlechtriem, New York
  • 2006 Transformation, Galerie Wilma Tolksdorf, Berlin
    Almanach, Oldenburger Kunstverein, Oldenburg
    Neun Wege, David Zwirner, New York
  • 2005 Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main
    Galerie der Stadtsparkasse Gütersloh
  • 2004 Die Verbündeten, Städtische Museen Zwickau
    Gallery Kleindienst, Leipzig
  • 2003 Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main
    Die Verbündeten, Kunstsammlung Gera
    Galerie Entwistle, London
  • 2002 Kunstförderpreis für Kunst, Kunstraum B2, Leipzig
    Kunstverein der Stadt Backnang
    Galerie Entwistle, London
  • 1999 VEAG Förderpreis für Kunst, VEAG, Berlin

Ausstellungsbeteiligungen

  • 2019 Das Kollegium, Grafikstiftung Neo Rauch, Aschersleben
  • Meisterstück!, Zentrum für Aktuelle Kunst, Berlin
  • 2018 Zeigen und Sagen, Deutsche Bundesbank Geldmuseum, Frankfurt am Main
  • MdbK meets G2. Malerei aus Leipzig nach 2000, Museum der bildenden Künste, Leipzig
  • Painting XXL. MalerinnenNetzWerk Berlin-Leipzig, Galerie Leuenroth, Frankfurt am Main
  • Eros und Thanatos. Sammlung SØR Rusche Oelde/Berlin, Museum Abtei Liesborn, Liesborn
  • Nach dem Bild ist vor dem Bild, Kunstverein Freunde Aktueller Kunst, Zwickau
  • 2017 Fleming Faloon, Office Baroque, Brüssel
  • Ladder to Heaven, Neuer Pfaffenhofener Kunstverein, Pfaffenhofen
  • Under Influence, Galerie Dukan, Leipzig
  • Jetzt Druck machen, Museum Angerlehner, Thalheim / Wels (Österreich)
  • Desperate Housewives? Künstlerinnen räumen auf, Staatliches Industrie- und Textilmuseum, Augsburg
  • Black Sugar. 7 x zeitgenössischer Hochdruck, Städtisches Kunstmuseum Spendhaus, Reutlingen
  • 2016 Tightrope Walk: Painted Images After Abstraction, White Cube, London
    Desperate Housewives? Künstlerinnen räumen auf, Kunstsammlungen Zwickau
  • Body & Soul, Essl Museum, Klosterneuburg / Wien
    Storyteller. Zeitgenössische Kunst aus Leipzig, Nationales Kunstmuseum & Goethe-Institut Hanoi (Vietnam)
  • Der Flug der Königinnen. Women at Work, ROMPONE kunstsalon, Köln
  • The Present Order, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig
  • 2015 Empire of the Senseless, Friedman Benda, New York
    Beuys ohne Hut. Karin Szekessy fotografiert Künstler, Horst-Janssen-Museum, Oldenburg
    Ein Zimmer für Alfred Flechtheim, Osthaus Museum Hagen
    Personalities on Paper, Ornis A. Gallery, Amsterdam
    Leipzig 2015. Sammlung Hildebrand, G2 Kunsthalle, Leipzig
    Werkschau der Spinnereikünstler, Werkschauhalle, Leipzig
    Die bessere Hälfte - Malerinnen aus Leipzig, Kunsthalle Sparkasse Leipzig
    Desperate Housewives? Künstlerinnen räumen auf, Museum Kulturspeicher, Würzburg
    Vertraute Gesellschaft, Thaler Originalgrafik, Leipzig
    Gute Kunst? Wollen! SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, Auf AEG, Nürnberg
    Perlmutt, Kunstverein Freunde Aktueller Kunst, Zwickau (mit Neo Rauch)
    Wahrheiten, Museum Abtei Liesborn, Liesborn
  • 2014 Ce qui je suis maintenant-Ein Zimmer für Alfred Flechtheim, Rompone Artspace, Köln
    Wahrheiten - Werke aus der SOR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, Bayer Kulturhaus, Leverkusen
    This side of paradise, Sotheby's Gallery S2, London
    BGL#1, Kesselhaus, Bergisch Gladbach / Köln
    Sechse gehen durch die ganze Welt, Stephan Schrör, Berlin
    I shall stay the way I am because I do not give a damn... - Dorothee Parker, Lombard Freid Gallery, New York
  • 2013 Art Karlsruhe, Halle 4 P 04, Karlsruhe
    LUBOK. Grafik und Buchkunst aus Leipzig, Museo de la Estampa del Instituto Mexiquense de Cultura, Toluca (Mexiko)
    Hin und weg, Kunstverein Freunde aktueller Kunst e.V., Zwickau
    Gekauft. Neuerwerbungen der Grafischen Sammlung 2003-13, Museum der Bildenden Künste, Leipzig
    Schöne Landschaft - Bedrohte Natur. Alte Meister im Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Sammlung SØR Rusche Oelde/Berlin, Kunsthalle Osnabrück
    LUBOK. Grafik und Buchkunst aus Leipzig, Centro Cultural Clavijero, Morelio (Mexiko)
    Der Himmel im Garten. Natur - Landschaften, Essl Museum, Schömer-Haus, Klosterneuburg bei Wien
    Jetzt hier. Gegenwartskunst aus dem Kunstfonds, Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden
    Tierstücke. Alte Meister im Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Sammlung SØR Rusche Oelde/Berlin, Museum Abtei Lisborn
    LUBOK. Grafik und Buchkunst aus Leipzig, Galería de Arte Contemporáneo del Teatro Isauro Martínez Torreón, Coahuila (Mexiko)
  • 2012 Personalities on Paper, Ornis A. Gallery, Utrecht
    Sweethearts, Pippy Houldsworth Gallery, London
    German Now - from Leipzig, Seongnam Art Center, Seoul (Südkorea)
    Triangel, Galerie der Gegenwart, Karlsruhe
    Eros und Thanatos (SØR Rusche Collection), Werkschauhalle Leipzig
    Woldemar-Winkler-Preisträger 1995-2011, Galerie Sparkasse Gütersloh
    LUBOK. Grafik und Buchkunst aus Leipzig, Museo Nacional de la Estampa, Mexico City
  • 2011 Leipzig Painters, Gallery Baton, Seoul
    Mrs Darling's Kiss, Arch402 Gallery, London
    Convoy Leipzig, Biksady Gallery, Budapest
    Salon der Gegenwart, Elbhof Hamburg
  • 2010 Korso, Philara e.V., Düsseldorf
    Die Nacht, Städtische Galerie Delmenhorst
    Die unsichtbare Hand. Zeitgenössische Zeichnung in der Sammlung der Städtischen Galerie Delmenhorst, Städtische Galerie Delmenhorst
    Korso, Werkschauhalle, Leipzig
    Nicht ohne mein…, Museum der bildenden Künste, Leipzig
    Summer Exhibition, Royal Academy of Arts, London
  • 2009 Trotz und Melancholie, Städtisches Kunstmuseum Meilathi, Helsinki
  • 2008 Carte Blanche II, Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig und LVZ-Kunstpreis + Sammlung 2007, Leipzig
    Sammlung VNG - Verbundnetz Gas AG, Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
  • 2007 Sammelausstellung Deutsche Geschichten, Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
    Made in Leipzig - Bilder einer Stadt, Sammlung Essl, Schloß, Torgau
  • 2006 Arario Galerie, Peking
    Made in Leipzig - Bilder aus einer Stadt, Sammlung Essl, Klosterneuburg bei Wien
  • 2005 Eine Frage {nach} der Geste, Oper Leipzig
    Schönheit der Malerei, Städtische Galerie Delmenhorst
    David Zwirner, New York
  • 2004 Cold Hearts - Artists from Leipzig, Arario, Choongchungnam-do (Südkorea)
    New Leipzig School Painting, The Contemporary Museum, Baltimore (USA)
    East international 2004, Norwich Gallery, Norwich (G.B.)
    Happy Days are Here Again, David Zwirner Gallery, New York
    Fehlfarben, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Albertinum, Dresden
  • 2003 Kunstpreis Energie. Die Preisträger 1992-2003, Vattenfall Europe, Cottbus
    Mittendrin. Werke im Dialog, Neuerwerbungen des Freistaates Sachsen, Kunstsammlungen Chemnitz
  • 2002 Wunschbilder, Museum der bildenden Künste Leipzig
  • 2001 The Big ID, James Cohan Gallery, New York
    Intime Expeditionen, Goldrausch Projekt, Kunstverein Karlsruhe

Bibliografie

  • 2017 Sara Thiel: Die Schöpferin der Frauen, Freie Presse, 23.1.2017
  • 2016 Rosa Loy - Buch (Katalog), Galerie Kleindienst und Kunstraum Innsbruck, LUBOK Leipzig
  • Andreas Platthaus: Bunte Bahnen flattern, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 14.5.2016
  • Susanne Hermannski: Der Garten im Inneren, Süddeutsche Zeitung, 4.3.2016
  • Ivona Jelcic: Rätselhafte Mythen für die Mythen in uns, Tiroler Tageszeitung, 6.2.2016
  • Grace-Yvette Gemmell: Rosa Loy's Figurative Paintings Construct Mythical Female Narratives, artsy.net, 1.2.2016
  • Olivia Parkes: The Artist Making Paintings Tht Are Part Fairy Taile, Part Propaganda, Broadly, 30.4.2016
  • 2015 Barry Schwabsky: Tight Rope Walk (Katalog), White Cube, London
    Katarzyna Mol-Wolf: Katarzyna trifft... Rosa Loy, emotion, 07/2015
    Bettina Musall: Spiegel Geschichte, DER SPIEGEL, 22/2015
    Ina Ewers-Schulz / Martina Padberg: Desperate Housewives? Künstlerinnen räumen auf (Katalog), Museum Kulturspeicher, Würzburg
  • Sabine Morbach: Einfach Rosa, einfach stark, Reichenhaller Tageblatt, 30.11.2016
  • 2014 Rosa Loy - Green Heart (Katalog), Gallery Baton, Seoul (Südkorea)
    Herlinde Kölbl: Rosa Loy: Das war meine Rettung, ZEIT online, 12.04.2014
    Michaela Kühn: Rosa Loy. Die neue Weiblichkeit, The Heritage Post, 03/2014
    Laura Thomson: A conversation with Rosa Loy, Ocula, 05.10.2015
    Aus naher Ferne - Rosa Loy, AmsterdamArt.com, September 2014
  • 2013 Rosa Loy - Mäander (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung), Galerie Kleindienst, Leipzig
    Rosa Loy - Souvenir (Katalog), McClain Gallery, Houston (USA)
    Meredith Deliso: Rosa Loy's beautiful befiddling at McClain Gallery, Houston Press, 11.02.2013
    Anna Sticksel: Rosa loy und ihre Frauen, Suprime Mag, 17.06.2013
    Jens Kassner: Schürfen im Traumschutt, Leipziger Volkszeitung (LVZ), 03.07.2013
  • 2012 Rosa Loy - Gravitation / Neo Rauch - Abwägung (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung), Kunstsammlungen Chemnitz
    Rosa Loy - Sonde (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung), Sparda-Bank Stuttgart
    Doppelschau: Neo Rauch und Rosa Loy in Chemnitz, Frankfurter Rundschau, 15.12.2012
    Matthias Zwarg: Rosa Loy und Neo Rauch - ein unvergleichliches Paar, Freie Presse, 17.12.2012
    Jürgen Kleindienst: Glück und Schmerz, LVZ, 15./16.12.2012
    Julia Löhr: Ach, Sie malen auch?, FAZ, 01./02.12.2012
    Rosa Loy - Mein Hain (Katalog), Kunstverein Rosenheim / Galerie Kleindienst, Leipzig
    Alex Needham: Artist sweethearts team up to create labour of love, The Guardian, 20.03.2012
    The most creative couples in art, PHAIDON.com, 21.03.2012
    Kerstin Walker: Ich wachte auf und war glücklich. Meine Eltern hatten sich wiedergefunden, ZEIT online, 20.08.2012
    Barry Schwabsky: Rosa Loy, Artforum, Mai 2012
  • 2011 Nicola Kuhn: Die Kunst, ein Paar zu sein, Der Tagesspiegel, 02.01.11
    Rosa Loy - Manna (Katalog), Kunsthalle Gießen
    Hinter den Gärten - Neo Rauch & Rosa Loy (Katalog), Sammlung Essl, Klosterneuburg
    Almuth Spiegler: Behutsamer Paarlauf, ART Magazin, November 2011
    His&Hers, VOGUE, September 2011
    Rose-Marie Gropp: Bella Figura, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 05.06.2011
    Dort lauern die Ungeheuer - Rosa Loy und Neo Rauch im Interview, LVZ online, 01.09.2011
  • 2010 Tinka Dippel: Malen, Wand an Wand, Brigitte, 16/2011
    Jelängerjelieber (Katalog), Galerie Kleindienst, Leipzig
  • 2009 Tony Godfrey: Painting today, Phaidon, London
    Ulrike Knöfel: Disteln und Heilpflanzen, DER SPIEGEL 19/2009
    Uta Baier: Gegen die Tradition, Die Welt, 30.09.2009
    Die Nacht (Katalog), Städtische Galerie Delmenhorst
  • 2008 Charley Finch: Close to me, André Schlechtriem Contemporary
    Lisa Yuskavage: About Rosa Loy, Close to me
  • 2007 Emma Talbot: Neo-Narrative Painting and the Work of Rosa Loy, Garageland, 04/2007
  • 2006 Rosa Loy - Almanach (Katalog), Oldenburger Kunstverein
    Charlie Finch: Babes in Loyland, Artnet
    Goings on About Town, The New Yorker
    Made in Leipzig - Bilder aus einer Stadt (Katalog), Sammlung Essl, Klosterneuburg
    Meinhard Michael: Schule des Traums, Leipziger Volkszeitung (LVZ)
    Roberta Smith: Art in Review: Neun Wege, The New York Times
    Elisha Smith-Liverock: Rosa Loy, Bon Magazine
    2005 Heinz-Norbert Jocks: Rosa Loy, Art Forum International (Katalog), Galerie der Stadtsparkasse Gütersloh
    2004 EAST International 2004, Norwich Gallery, Norwich (GB)
    2003 Rosa Loy - Die Verbündeten (Katalog), Kunstsammlungen Gera / Kunstsammlungen der städtischen Museen Zwickau, Gera
    2002 Susanne Altmann: Die Primzahl zwei, Kreuzer, Leipzig
    2001 Tanja Beuthin: Reportage, Marie Claire
    Neal Brown: Review: Rosa Loy, Frieze
    2000 Marc Glöde: 567 Doppelgängige (Pflanzen-) Welt, Blitz Review
    Phil Johnson: Cabbage Patch Dolls..., The Independent on Sunday, London
    Petra Lewey: She is so beautiful, Aktuelle Malerei aus Sachsen und Thüringen (Katalog), Städtisches Museum Zwickau
    Rachel Withers: Rosa Loy: Art Forum International, 11/2000
    1999 A little bit of... im Eiscafe, Zwickauer Blick
    Annie Bardon: Die rätselhaften Schönheiten der Rosa Loy, VEAG Förderpreis für Malerei (Katalog), VEAG Berlin
    Phil Johnson: Reality Doesn't Bite, The Independent, London
    Lynda Morris: Aura, Pictures to Pictures (Katalog), Arnolfini Bristol, Norwich Gallery, Norwich (GB)
    1998 Peter Guth: Schönheit und Schrecken des Kurbades, Leipziger Volkszeitung (LVZ)
    Harald Kunde: Doppelleben, Goldrausch 9, Marstall, Berlin
    1997 Lust und Last (Katalog), Germanisches Museum Nürnberg / Museum der bildenden Künste Leipzig