Sebastian Nebe

Malerei
Druckgraphik
Text

Eröffnungsrede zur Ausstellung „Die innere Sicherheit“ von Sebastian Nebe im Kunstkreis Hameln
von Ralf F. Hartmann

Es sind die heiligen Kernbereiche der deutschen Romantik des 19. Jahrhunderts, der Dschungel der großen Mythen, volkstümlichen Märchen und skurrilen Geschichten, in den der junge Maler Sebastian Nebe immer wieder als Entdecker und Forscher eindringt:
Dunkle Waldstücke, dämmrige Lichtungen und verfallene Ruinen auf der einen – der menschenleeren Seite – , heitere Szenen jugendlicher Ausgelassenheit, inniger Liebe und treuer Freundschaft auf der anderen – der sozialen. Sebastian Nebe spannt damit – es ganz den Großmeistern der bildenden Kunst und Literatur zwischen 1800 und 1830 gleichtuend – ein dialektisches Panorama zwischen Gesellschaft und Isolation, zwischen Teilhabe und Eskapismus auf, das im Jahr 2016, lange nach dem Ende der Moderne – nach Rationalismus, Sachlichkeit und der Verteufelung alles Erzählerischen in der bildenden Kunst – einigermaßen befremden muss:
Denn um den Menschen als empfindsames und soziales Wesen, als gleichermaßen romantische Seele wie politisches Subjekt geht es in nahezu allen malerischen, filmischen und installativen Arbeiten Sebastian Nebes scheinbar geradezu so, als hätte es das 20. Jahrhundert mit seinen maßgeblichen Veränderungen, technischen Revolutionen und verheerenden Katastrophen eigentlich nicht gegeben. Und dennoch wird in jeder seiner künstlerischen Arbeiten, seien sie auch noch so sensibel und einfühlsam, so deskriptiv wie hintersinnig, eines in aller Radikalität deutlich: Es ist die unmittelbare Gegenwart, die Lebenswirklichkeit einer jungen Generation, die der eigentliche Hauptuntersuchungsgegenstand seiner künstlerischen Praxis ist. Radikal zeitgenössisch sind die in der Ausstellung „Die innere Sicherheit“ zu sehenden Arbeiten vielleicht gerade deshalb, weil der Künstler sich selbst, seine eigene subjektive Biographie immer wieder zum Anlass des Arbeitens nimmt, so als gäbe es all die übergeordneten großen Themen der Welt nicht, sondern kreiste letztlich alles um das eigene Leben, die Verortung des Selbst in einer heutigen, scheinbar fremden Welt, deren soziale Kälte und abweisende Oberfläche im Grunde keine Rolle spielt. Nichts weist zunächst darauf hin, dass seine Kunst sich kritisch mit der Gegenwart auseinandersetzt, sich den politischen, ökonomischen und sozialen Spannungen unserer postindustriellen Welt widmen oder gar die Praxis künstlerischen Arbeitens im Dialog mit institutionskritischen oder medienanalytischen Diskursen selbst als obsolet gewordenes Tun disqualifizieren würde. Vielmehr sieht es auf den ersten Blick so aus, als sei da ein jugendlicher Vollblutmaler am Werk, der vielleicht ein bisschen schwermütig, zumindest aber melancholisch disponiert ist. Einer, der in Momenten ausgelassener Geselligkeit auch schon mal die Kamera auf sein engstes Lebensumfeld, auf Freunde bei Partys und feuchtfröhlichen Klassentreffen richtet, um für rein private Zwecke das zu dokumentieren, was scheinbar banal und gewöhnlich ist und somit nur schwerlich für eine repräsentative Öffentlichkeit taugt. Geradezu erschreckend offenherzig wirken solche Super-8-Filme zunächst, entblößend intim und alles andere als ausstellungstauglich. Zunächst, wohlgemerkt. Bedenkt man dann den Titel der Ausstellung „Die innere Sicherheit“ wird eine erste Spur der Analyse gelegt, geraten wir als Betrachterinnen und Betrachter auf eine beunruhigende Fährte von Fragen. Diese führen uns tiefer in jenen post-post-romantischen Dschungel, in die Verästelungen von etwas Dunkel-Ahnungsvollem und jene Nebel des Mythischen hinein, welche wir heutigen aufgeklärten Menschen nur allzu gern ausblenden und bisweilen ggfs. noch als Gruselfilm oder Splatter-Movie in unsere rationale Welt hineinlassen. Schon mit der Nomenklatur vieler seiner Bildtitel nimmt uns Sebastian Nebe gewissermaßen an die Künstlerhand, um uns näher an die eingangs erwähnten Kernbereiche des Romantischen heranzuführen:
„Die Höhle“, „Morgenlicht“ oder „Der neue Morgen“ – aber auch „Rückblende“, „Camp“ oder „Tage der Unschuld“ mögen verdeutlichen, was mit dem Romantischen gemeint ist:
Wie vor rund 200 Jahren geht es um Aufbruch und Verlassen, um dämmernde Verheißungen und vage Hoffnungen, um Geborgenheit und Sich-Preis-Geben, also um Sicherheit und Abenteuer gleichermaßen. Ein gewisses utopisches Potential schreibt sich sukzessive in die Titel der Arbeiten und ihre Bildwelten ein, der Anbruch einer neuen Zeit scheint angekündigt zu sein, und er ist offenbar mit dem Wunsch verbunden, Vergangenes zurück zu lassen, sich auf den Weg zu machen, Neues zu entdecken und die bestehenden Verhältnisse zu verändern.
Sebastian Nebe kam 1982 in Blankenburg, einer beschaulichen Kleinstadt am nördlichen Rand des Harzes in Sachsen-Anhalt zur Welt. Seine Kindheit und Jugend waren maßgeblich vom Ende der DDR und dem Beginn einer neuen Zeit geprägt. Dieser kolossale Epochenwechsel und seine Folgen haben sich motivisch in zahlreiche seiner feinsinnigen Bilder eingeschrieben, wenn zwischen den charakteristischen Waldstücken verlassene Gartenhäuser – die berühmten „Datschas“ -, zurück gelassene Schrottautos oder die Eingänge zu aufgegebenen Stollen beinahe signalhaft aufblitzen. Seine romantischen Wälder sind durchzogen von den weniger romantischen Reminiszenzen an den Zusammenbruch einer ganzen Gesellschaft, die – wie in den Dioramen naturkundlicher Museen – beinahe wie wissenschaftliche Beweismittel inszeniert werden, so, als gelte es den Lebensraum einer ausgestorbenen Spezies möglichst naturnah zu rekonstruieren:
Diese Natur aber ist bei Sebastian Nebe Schauplatz für eine Archäologie der individuellen wie der kollektiven Vergangenheit, seine Waldstücke sind gleichermaßen Startpunkt und Zielgerade einer „Sentimental Journey“ aus und zurück in die Kindheit und an die Stätten der subjektiven Bewusstwerdung. Immer wieder thematisiert der Künstler, was ihn selbst maßgeblich geprägt hat: Das familiäre Aufgehoben Sein, die Geselligkeit unbeschwerter Ferienaufenthalte auf dem Land, das Zusammensein mit Mitschülern und Freunden. Nun sind das zwar die zentralen Bezugsgrößen, derer wir uns alle gern erinnern, doch sind sie bei den meisten von uns nicht von den Zeichen des Zusammenbruchs durchsetzt. Das Wesen unserer Erinnerung ist die rückbesinnende Glättung, das Idealisieren häufig nicht einmal annähernd idealer Umstände und Bedingungen.
Was also gemeinhin als historische Verklärung begriffen werden kann, ist bei Sebastian Nebe ein kontinuierlicher Prozess der verunklärenden Erinnerung, das permanente Hinterfragen von Situationen und Atmosphären aus dem Bewusstsein der Gegenwart. In seiner Malerei, in Super-8-Filmen und auch in den scheinbar funktionslos gewordenen Relikten von Geselligkeitsmobiliar, wie Liegestühlen und Hollywood-Schaukeln, artikuliert sich eine grundlegende Skepsis gegenüber Romantisierung im Sinne von Glättung und Weichzeichnung. Nebes Bilder sind stattdessen hart kalkulierte Bestandsaufnahmen: sie sind oft als schwarze Farbzeichnungen auf weißem Papier angelegt, über die sich eine nicht selten bedrohlich und hoch artifizielle Farbigkeit legt. Die Morgenröte der Romantik avanciert zur gleißend-schrillen Ausleuchtung im Sinne eines von verschiedenen Scheinwerfern umstandenen Filmsets. Künstlichkeit tritt somit an die Stelle von Naturalismus, Inszenierung an die Stelle von Abbild. Nicht selten sind es ästhetische Kategorien des Films, die Nebes panoramatisch aufgespannte Bildwelten bestimmen. Aus natürlichem Licht wird Beleuchtung, aus dem singulären Blick wird die Sequenz von Bildern, aus einem natürlichen Motiv wird ein prononciert hergestellter Fremdkörper, der häufig – wie im Falle von ausgedienten Autos – weniger Motiv als vielmehr Akteur, also gewissermaßen Schauspieler in einem Bühnenstück oder Filmplot ist. Die Botschaften dieser minutiös inszenierten Akteure in einem ebenso minutiös arrangierten Bühnenbild oder Filmset bleiben indes unklar: Weder sind sie mahnende Schatten des Untergegangenen noch tragen sie eine romantische Botschaft des ‚Erhabenen im Ruinösen’ in sich. Vielmehr ist es ihre zentrale Aufgabe eine Differenz zu signalisieren, einen Unterschied zwischen verschiedenen Sphären, zwischen Bewusstseinsstufen und dem Grad der persönlichen Beteiligung. Darin wiederum ähneln sie Hauptwerken der romantischen Kunst des frühen 19. Jahrhunderts: Schon Caspar David Friedrich malte immer wieder – auch als er schon lange nicht mehr an der Ostsee, wo er geboren wurde, sondern im sächsischen Mittelgebirge um Dresden lebte – Segelschiffe und Seestücke. Auch Friedrich gerieten diese maritimen Projektionen nur wenig zu romantischen – im Sinne von sentimentalen – Erinnerungsmomenten, sondern sie formulierten gleichfalls ein Moment der Distanz, einen mit künstlerischen Mitteln herbeigeführten Akt der Abstraktion:
So wenig es Friedrich mit Segelschiffen und Eisschollen um die Rekonstruktion seiner eigenen biographischen Herkunft ging, so wenig ist auch bei Sebastian Nebe die Vergegenwärtigung der eigenen Geschichte allein biographische Notiz. Während Friedrich in seinen zahlreichen Seestücken immer wieder die Reise, das Aufbrechen in eine andere – in eine neue Welt – als Metapher für die beginnenden demokratischen Bewegungen in Europa verhandelte, begibt sich Sebastian Nebe auf die Reise in eine Neubewertung naturalistischer bzw. gegenständlicher Malereitraditionen unter den Vorzeichen der modernen Medien wie Fotografie und Film. Sein Blick auf Natur ist ein gefilterter: Ein Blick auf Wälder und Fluren, die als Schauplätze dramatischer Umbrüche und subjektiver Krisen deutlicher von Hitchcock, Pasolini und Lars von Trier definiert sind, als von Naturstudium, Plenair-Malerei oder Arbeiten vor dem Modell. Es ist dieser neuartige Zugriff auf klassische Sujets, der sich unter anderem auch in den Super-8-Filmen deutlich artikuliert, wenn im Sinne der Strategie des Re-Enactments – des Nach- bzw. Neuinszenierens zurück liegender Ereignisse – heutige Freunde und Studienkolleginnen zu Protagonistinnen und Protagonisten in einem Ambiente jugendlicher Unbekümmertheit avancieren, wenn an die Stelle von Kindheit und naiver Erinnerung eben die bewusste und zeitgenössische Perspektive des Künstlers auf die gefährliche – weil idealisierte Vergangenheit Anwendung findet.
Der erklärte Feind dieses Umgehens mit Geschichte, des präzisen Analysierens von Vergangenheit aus dem Wissen der Gegenwart – ist Nostalgie.
Nostalgisch sind Sebastian Nebes Bilder, seine Filme und Skulpturen niemals. Vielmehr schreibt er den Dingen in seinem gegenständlichen Kunstverständnis eine gewisse Signifikanz zu, macht er sie gleichermaßen zu Objekten der Beobachtung wie zu Subjekten der Analyse. Sie lassen Veränderungen nicht nur ablesbar werden, sondern sie sind selbst Instrumente der Veränderung. Sie verändern Erinnerung, sie verändern Verklärung. Sie manipulieren mit anderen Worten den Blick auf Sujets und Motive, auf unsere Vorstellungen von Romantik, auf unsere Visionen davon, was eine vermeintlich heile historische Welt ist.
In jedem hochgradig inszenierten Waldstück des Künstlers gibt es solche Indizien der Differenz: Seien es die Ruinen der untergegangenen DDR-Gesellschaft, sei es der zurück gelassene Müll der Wohlstandgesellschaft oder die halb zugewachsenen Stolleneingänge, die an die Geschichte der Umgebung von Blankenburg während der NS-Diktatur erinnern, als hunderte von Zwangsarbeitern dort kriegswichtige Güter produzieren mussten. Es kann ebenso gut ein mitten im Wald abgestellter VW-Golf als Sinnbild für die gleichnamige „Generation Golf“ sein, die im Jahr 2000 durch ein Buch von Florian Illies als genuss- und markensüchtig charakterisiert worden ist. Wiederum ruft ein roter Alfa Romeo-Sportwagen auf einem anderen Bild die Erinnerungen an die mondäne Filmkultur der späten 1960er Jahre herauf, einer Bezugsgröße, die für einen filmaffinen Künstler wie Sebastian Nebe, von besonderer Bedeutung ist.
Es sind solche komplexen Quellen, die sich Sebastian Nebe zumeist malerisch erschließt und aneignet, derer er sich in seiner Kunst versichert. Er findet mit diesen Rückversicherungen zu einer Sicherheit – nennen wir es ruhig einer „inneren Sicherheit“ – , die es ihm ermöglicht, mit künstlerischen und kunsthistorischen Traditionen umzugehen, ohne ihnen zum Opfer zu fallen und Gefahr zu laufen, ein hoffnungsloser Romantiker zu werden. Sebastian Nebes Romantik ist vielmehr eine höchst zeitgenössische und gegenwärtige. Sie ist dabei ebenso radikal, visionär und vielschichtig wie es jene der romantischen Künstler am Beginn des neuen, damals des bürgerlichen Zeitalters war.

Biografie
  • 1982 geboren in Blankenburg
  • 2002-2005 Studium der Grafik/Malerei an der Hochschule für Kunst und Design, Halle/S., Prof. Thomas Rug
  • 2005 - 2009 Studium in der Klasse für bildende Kunst bei Prof. Astrid Klein, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
  • 2008 Studienaufenthalt an der Glasgow School of Art
  • 2009 Diplom
  • 2009-2012 Meisterschüler bei Prof. Astrid Klein
  • lebt und arbeitet in Berlin

Einzelausstellungen

  • 2018 Im Osten nichts neues (mit Andreas Mühe), G2 Kunsthalle, Leipzig
  • 2016 Die innere Sicherheit, Kunstkreis Hameln, Hameln
  • Always Crashing In The Same Car, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • 2013 Der neue Morgen, 10. Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung, Museum der Bildenden Künste. Leipzig
    "l'egoiste romantique" (mit Sebastian Burger), Centre D'art Passerelle, Brest, Frankreich
  • 2012 Still, Malerei, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • 2010 Die letzten Tage der Unschuld, Malerei und Installation, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • 2008 Die Schwarze Hütte, ZINGERpresents, Amsterdam
    Art Amsterdam, mit ZINGERpresents, Amsterdam
  • 2006 Bungalow, ZINGERpresents, Tilburg

Ausstellungsbeteiligungen

  • 2018 Bataillon d'amour, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • Lindenow 14, Kaufhaus Held, Leipzig
  • 2017 Corriger la Fortune, Kunstverein Tiergarten, Berlin
  • Hundrede og tyve timer i København, Refshaleøen, Kopenhagen
  • 2016 Vor ihnen das Meer - resp. der Asphalt, die Schäden..., Labor Güntzstraße, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  • 2015 Aus der Tiefe des Leipziger Raumes, Galerie Schloss Parz, Grieskirchen (Österreich)
    Vertraute Gesellschaft, Thaler Originalgrafik, Leipzig
    Gute Kunst? Wollen! SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, Auf AEG, Nürnberg
    Turn my water into wine, Kunstraum Ortloff, Leipzig
    5. Dresdner Biennale, ehemalige Arbeitsanstalt Königsbrücker Straße, Dresden
  • 2014 YOU GET SO ALONE AT TIMES THAT IT JUST MAKES SENSE, Kreuzberg Pavillon, Berlin
  • 2013 Ohne Titel: abstrakt - konkret - konstruktiv, Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Leipzig
    There is love in the air, but I'm still full of fear, Kunstraum Ortloff, Leipzig
  • 2012 Natur 3D, Museum der bildenden Künste Leipzig
    unterwegs, 19.LJA ,Westwerk, Leipzig
    Cer variabil, Collectors House, Heerlen (NL)
    Meisterschülerausstellung, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
  • 2011 Der romantische Egoist (mit Sebastian Burger), Kunstverein Tiergarten, Berlin
    Der Blick von hier, Boulevard Parabol, Berlin
    Masken, Merkel Collection Mannheim
    After the goldrush, Kunstverein Speyer
    HotSpot Berlin – Eine Momentaufnahme, Georg-Kolbe-Museum, Berlin
    Convoy Leipzig, Biksady Gallery, Budapest
  • 2010 Der Geheime Garten der Nachtigall (mit Claas Gutsche), Galerie Wagner und Partner, Berlin
    Peng!, Transponder, Leipzig
    Silent Revolution-Painting and Photography from Leipzig, Kerava, Finland
    Schnittstelle Druck, Museum der bildenden Künste und Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig
  • 2009 Von der Wand in den Mund, Vorstadt 14, Zug
    Never odd or even, Boulevard Parabol, Berlin, Ortloff, Leipzig
  • 2008 Drawcula, Galerie Kleindienst, Leipzig
    Dreams Reoccurring, Karl-Heine-Str. 25 B, Leipzig
  • 2007 Junge Kunst XII, Galerie Kleindienst, Leipzig
    NADA Miami, with ZINGERpresents, Ice Palace, Miami
    500 x X, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
    FIAC `07, mit ZINGERpresents, Carree du Louvre, Paris
    Fermente, Positionen Junger Kunst, Maerzgalerie, Leipzig
    Those Quaint moments of Distress, Montana, Berlin
    Art Brussels, mit Galerie Kleindienst, Brüssel
    The Nature of Things, Art Rotterdam, mit ZINGERpresents, Rotterdam
  • 2006 Reisbrettromantik, Plattform, Weydingerstrasse 20, Berlin
    Bitten. danken. fluchen. grüßen. beten., Brunnenstrasse 3, Berlin
  • 2005 Schoene Arbeit, Konferenz, Workshops, Ausstellung zur ökonomischen Situation von Kulturarbeit, Agentur für schöne Arbeit,Halle
    Drei mal drei aus Leipzig, Galerie Mathias Kampl, München
    Berliner Kunstsalon, mit Spinnerei Galerie / Archiv, Berlin
    Black princess, Galerie Quartier, Quedlinburg
    Greater Chateau 5000, Exwohnheim Felsenstrasse, Halle
  • 2004 Hits, Rosen und Alltag, Kirow Galerie, Leipzig
    Feel like a cloud, Wortspeicher, Quedlinburg

Stipendien / Preise

  • 2013 Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung
  • 2006 Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
    Free Mover Stipendium, Glasgow School of Art
    Auslandsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Glasgow School of Art

Bibliografie

  • 2013 Sebastian Nebe - Der Neue Morgen. Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung, Museum der Bildenden Künste / Zweitausendeins, Leipzig
    Der Wald ruft, Leipziger Volkszeitung, 24.04.2013
  • 2009 Sebastian Nebe - Die Wälder, 2009, Galerie Kleindienst, Leipzig