Christoph Ruckhäberle

Malerei
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Druckgrafik
Text

Christoph Ruckhäberle gewinnt Wettbewerb zum Kunst am Bau für das Bildungswissenschaftliche Zentrum Leipzig

Jens Kassner "Tanz auf mehreren Parketts" in Leipziger Blätter 70, Frühjahr 2017

 

Christoph Ruckhäberles Bilder: Herbergen für Zweifler (Auszug)
von Nicole Langbein (in: Christoph Ruckhäberle - Die Flasche Bakbuk, Kerber Verlag 2005)

Christoph Ruckhäberles Bilder eignen sich nicht, um sich darin zu Hause zu fühlen. Seine Bilder stecken voller Ambivalenzen. Innere Spannung und Kampf sind hier virulenter als die immer wieder in den Medien proklamierte Melancholie der Neuen Leipziger Schule, die den Zeitgeist einer Generation angeblich spiegelt. Sicher kann sich Ruckhäberle weder aus dem Kontext seiner Generation, noch aus dem seiner Schule herausnehmen, dennoch ist das Einzelgängerische und das Kreisen um den privaten Kosmos kaum irgendwo in seine Umfeld augenfälliger als in seiner Malerei. Die Egozentrik in seiner Bildnerei stagniert aber deshalb nicht in eine einsamen Tanz, weil ihm etwas gelingt, das ihn von der Menge der Gegenwartsmelancholiker und Jetztzeitironiker abgrenzt: Ruckhäberle nimmt - ob bewusst oder unbewusst bleibt sein Geheimnis - für uns die Rolle des modernen Hofnarren ein. Seine Bilder finden Widerhall in denjenigen Betrachtern, die ihre eigenen Unsicherheiten, Fremdheitsgefühle und Ambivalenzen in übersetigerter Intensität dargestellt sehen, mitunter von einem Hauch Witz überatmet. Ruckhäberle erarbeitet seine und unsere Schrägheiten im Bild. Die Blickwinkel wechseln dabei von schräg oben in Richtung frontal, bishin zur totalen Umkehrung von oben und unten. Schrägheit manifestiert sich damit sowohl onhaltlich und atmosphärisch als auch formal.

Die Figuren auf Ruckhäberles Bildern winden sich in einer immerdauernden Ungereimtheit. Ihre Körper treffen Aussagen per Gesten, die sie zugleich wieder zurücknehmen. Die auffällige Ausarbeitung von Musterflächen transportiert zweierlei: Zum einen scheint die Konzentration auf das beruhigend rhythmisch wiederkehrende Detail ein Schild gegen die daneben herrschenden Ambivalenzen und Spannungen zu sein, zum anderen der symbolische Versuch, die Zusammenhänge des Lebens zu verstehen, zu ordnen, zu weben und damit aktiv Einfluss zu nehmen auf die Gestaltung von Welt.

 

Künstler, Verleger, Kinobesitzer
Interview von Karin Derstroff für den Pfaffenhofener Kurier im April 2013

Christoph Ruckhäberle in seinem Atelier besuchen? In diesem lebendig jungen Leipzig, das wegen seiner dynamischen Kultur bereits das „neue Berlin“ genannt wird? Mit ihm zusammen, vermutlich im pittoresken Ambiente einer produktiven Malerwerkstatt, vor seinen großen figurativen Arbeiten stehen, vor diesen Menschen mit ihren leeren Gesichtern über ihren eckigen Figuren, oder vor diesen ganz neuen Werken, auf denen sich nur Girlanden kringeln, rosa beispielsweise auf blauem Grund? Nichts lieber als das! Aber Fehlanzeige. Denn Ruckhäberle ist nicht da. Steckt in Mexiko. Oder in Berlin. Oder in Venedig. Und mit ihm seine Bilder. Rein gar nichts gäbe es derzeit zu besichtigen, lässt der 41-Jährige ausrichten, alles hänge in Ausstellungen hier wie da. Leider. Leider? Ein solches Gefragtsein ist wohl der Traum jedes Bildenden Künstlers. Tatsächlich gilt Christoph Ruckhäberle als einer der Stars der hoch angesehenen Neuen Leipziger Schule, einer Nachwende-Generation von Malern um die Leipziger Kunstprofessoren Sighard Gille und Arno Rink. Ruckhäberle, der Meisterschüler bei Rink war und dessen kometenhafter Aufstieg 2001 begann, stellt weltweit aus, hat Ankäufe der großen Museen wie des Museum of Modern Art in New York zu verzeichnen und erzielt mit seinen Bildern schon mal Rekordpreise. Zu Kopf gestiegen ist ihm das aber offenbar nicht. Das weiß, wer den gebürtigen Pfaffenhofener etwa bei der „Ersten“, der ersten Ausstellung des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins im Jahr 2008 erlebte – den Ruckhäberle übrigens mitgegründet und lange mit seinem Freund aus Gymnasiums-Tagen, dem Schriftsteller und Pfaffenhofener Kulturreferenten Steffen Kopetzky, geleitet hat. Ein jungenhaft aussehender, ruhiger Mann saß da, eher schüchtern wirkend, aber klar und präsent im Gespräch und vor allem von hintergründigem Witz. Den hat er behalten, wie sich zeigen wird. Denn eine Art Treffen mit dem Vielbeschäftigten findet schließlich doch noch statt. Am Telefon erzählt Christoph Ruckhäberle, soeben aus Venedig zurückgekehrt, schließlich von seiner Kunst – und seinen zwei weiteren Berufen.

Herr Ruckhäberle, wie können wir uns denn Ihr Atelier nun wenigstens vorstellen?

Seit letztem Jahr habe ich einen neuen Raum in einem Atelierhaus in der Nähe der Leipziger Innenstadt. Weil der Raum leider noch keine Heizung hat, sind die letzten beiden Ausstellungen in meiner Wohnung entstanden. Ich ziehe gerade erst wieder ins „Sommerdomizil“ um. Genau genommen bin ich im Moment also ohne Atelier.

Diese beiden letzten Ausstellungen wurden vor wenigen Tagen in Berlin und Venedig eröffnet, nun kommt Pfaffenhofen. Haben Sie denn überhaupt noch Bilder für die „Zweite“?

Die Bilder, die in Pfaffenhofen gezeigt werden, kommen von einer Ausstellung, die Anfang des Jahres in Düsseldorf war. Das heißt, es sind tatsächlich keine neuen Arbeiten, sondern bereits gezeigte, aber doch relativ neue (lacht). Aber Sie haben recht, es ist momentan etwas kompliziert, die Sachen so hin und her zu verteilen, dass ich für alle Ausstellungen was habe.

Was haben Sie denn so allgemein für die Ausstellungen? Ich habe gerade über Sie gelesen, Sie malten nun abstrakt; die Muster, die früher Hintergrund zu Ihren Figuren waren, seien nun einziger Bildinhalt geworden.

Das ist in der Berliner Ausstellung so. Die in Pfaffenhofen gezeigten Bilder sind ein bisschen so ein Zwischenglied.

Haben Sie sich denn tatsächlich zum Abstrakten hin entwickelt?

Nein, ich glaub nicht, dass ich jetzt ausschließlich abstrakt malen werde. Das ist jetzt eine Sache, die mich schon länger beschäftigt hat, in Skizzen und nebenbei und eben auch in Bildern – und das musste jetzt mal raus. Es war ein Plan, mit dem ich schon länger schwanger ging, aber ob man den verwirklichen kann, hängt ja auch damit zusammen, ob man einen Galeristen findet, der den Mut hat, das mitzumachen. Herr Ehrentraut in Berlin war dazu bereit, und so ist jetzt die erste abstrakte Ausstellung in Berlin. Aber es ist nicht so, dass es jetzt nur noch abstrakte Bilder geben wird! Ich glaube auch, dass dieser Gegenpol Figuration – Abstraktion inzwischen eigentlich keine Rolle mehr spielt. Es gibt ja ziemlich viele Künstler, die sich in beiden Feldern betätigen, und viele Zwischenformen, wo die Unterscheidung einfach nicht mehr sinnvoll ist.

Sie sprechen vom Mut des Galeristen, Ihre neue Arbeiten zu zeigen. Kann man denn mit Ihrem Ruf nicht einfach liefern, was man will?

Wenn man einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, ist die Erwartungshaltung, was dann da kommt, natürlich größer als bei jemandem, zu dem es noch kein vorgeprägtes Bild gibt. Aber die schöne Kehrseite ist natürlich, dass man mehr Aufmerksamkeit kriegt, wenn man was Überraschendes macht. Wie das in Berlin jetzt ausgeht, kann ich noch nicht sagen, es hängt ja erst seit Kurzem (lacht). Aber um das noch einmal zu wiederholen: Ich würde das Abstrakte nicht als programmatische Wendung sehen, es ist ein Strang meiner Arbeit, der nach außen hin vielleicht nicht sichtbar, aber für mich schon lang vorhanden war.

Gutes Stichwort, dieses „Strang meiner Arbeit“! Denn bei Ihnen gibt es mehrere Stränge – nicht nur stilistisch. Sie haben zusammen mit Thomas Siemon auch einen richtigen Buchverlag. Wie wurden Sie Verleger?

Ich hab Thomas Siemon 2005 über Freunde kennengelernt, und zu dem Zeitpunkt hat er auf alten Buchdruckpressen Gedichtbände in Kleinstauflage gedruckt und herausgegeben – im Bleisatz, selber sehr liebevoll gestaltet. Und ich hab ihn dann gefragt, ob er auf diesen Buchdruckpressen auch meine Linolschnitte drucken kann und er meinte „gar kein Problem“. Dann haben wir angefangen, Grafik von mir zu drucken, und weil ich ja mitbekommen habe, wie er die Bücher macht, war die nächste Idee, eben diese Drucke in Buchform zu binden. Also hab ich ein kleines Büchlein zu einer Ausstellung gemacht, das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich gleich ein paar Kollegen eingeladen habe, gemeinsam ein Buch zu machen. Das war dann „Lubok 1“. Der Titel ist inspiriert von einer Ausstellung, die ich im Münchner Stadtmuseum gesehen habe, als ich ungefähr 14 war, die mich sehr beeindruckt hat. Luboks sind russische Volksbilderbögen aus dem 19. Jahrhundert. Und diese Idee, Originalgrafik, aber in größerer Auflage und für jedermann erschwinglich, stand ein bisschen dahinter, dass wir diesen Namen gewählt haben. Ja, und dann wollte auch gleich einer der Kollegen sein eigenes Buch machen, kurz danach entstand „Lubok 2“ – und dann mussten wir einen Verlag gründen, weil es einfach zu viel wurde, als dass man sich nicht drum kümmern hätte müssen, das unter die Leute zu bringen. Zwangsweise mussten wir uns also professionalisieren.

Und das offenbar mit Erfolg...

Ja, es kamen dann auch konventionellere Künstlerkataloge dazu und auch Fotobücher, und wir haben auch ein Textbuch und ein Kinderbuch publiziert – inzwischen sind es 80 Bücher. Aber trotzdem ist es schwierig, ein Verlag ist keine Goldgrube (lacht). Es gibt ja diesen Spruch „Wie macht man ein kleines Vermögen? Man nimmt ein großes und gründet einen Verlag“. Es ist so, aber es macht viel Spaß.

Aber als wäre es nicht genug, international erfolgreicher Künstler und zugleich Verleger eines spezialisierten Verlags zu sein, sind Sie auch noch – Kinobesitzer!

Ja, ich habe mit einem Freund ein kleines Kunstkino in Leipzig. Der Zwillingsbruder eines Malerkollegen, der schon seit langer Zeit Kinoprogrammchef bei einem Projekt mit Kino, Kneipe und Off-Theater war, wollte sich vor sieben Jahren selbstständig machen und das Kino aus dem Projekt herauskaufen. Und weil er meine Kinobegeisterung kannte, hat er mich gefragt, ob ich nicht mitmachen wollte. Und ich hab gesagt „Ja klar!“ Das ist doch unvorstellbar: ein eigenes Kino! Und dann haben wir es gemeinsam gemacht und machen es seitdem. Eigentlich ist es ein normales Arthouse Programmkino, aber wir machen zunehmend spezielle Kunstfilm- Abende. Zum Teil mit besonderen Filmen aus den 70er Jahren, aber es gibt auch Videokunst und Sonderveranstaltungen. Michael Ludwig macht das tägliche Programm mit normalerweise zwei Vorstellungen am Abend und das tatsächliche Tagesgeschäft, und ich mach nur so speziellere Dinge.

Das Kino liegt, wie Ihre Druckerei, in der alten Spinnerei in Leipzig, das von den Medien bereits als „neues Berlin“ bezeichnet wird, weil sich so viel Kulturelles darin tut. Bei so einem Leben im Zentrum dynamischer Kunst – haben Sie da überhaupt noch innere Verbindungen zum kleinen Pfaffenhofen?

Na offensichtlich hab ich die ja noch (lacht). Aber es ist schon so, dass ich inzwischen seit 18 Jahren, seit 1995, in Leipzig bin und hier durch diese verschiedenen Sachen natürlich auch ganz gut verankert. Also, ich bin schon ein bisschen Leipziger (zögert). Nicht nur Pfaffenhofener.

Biografie
  • 1972 geboren in Pfaffenhofen
  • 1991-1993 Animation studies, California Institute of Arts Valencia, Kalifornien (USA)
  • 1993 Stipendiat des Walt Disney Character Animation Funds (USA)
  • 1995-1999 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in der Klasse von Prof. Arno Rink
  • 2000-2002 Meisterschülerstudium bei Prof. Arno Rink
  • 2007 Gründung des LUBOK-Verlags
  • seit 2016 Professur für Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
  • lebt und arbeitet in Leipzig

Einzelausstellungen

  • 2019 Crippled Symmetry, Museum der bildenden Künste, Leipzig
  • 2018 César - Christoph Ruckhäberle, Sorry we're closed, Brüssel
  • Noa Noa, Thaler Originalgrafik, Leipzig
  • Print Selections, ZieherSmith Gallery, New York
  • Paradise Lost, Ampersand Gallery, Portland (USA)
  • 2017 Volkskunst Fabrik, Städtische Galerie Delmenhorst
  • 2016 Malerei/Grafik, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • New Paintings, ZieherSmith, New York
  • Christoph Ruckhäberle, Ampersand Gallery, Portland (USA)
    Disparates, Bühlers, Fürth
  • 2015 Kalif Storch, Thaler Originalgrafik, Leipzig
    Netsuke, Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen
    Behind the Green Door, Ampersand Gallery, Portland (USA)
  • 2014 Tanz, Galerie Kleindienst, Leipzig
    Christoph Ruckhäberle - Polka, Galerie der Stadt Wels (Österreich)
    A Moveable Feast - PART VIII, Campoli Presti, Paris
  • 2013 Dekoration, Galerie Christian Ehrentraut, Berlin
    Frau im Mond, Sammlung Philara, Düsseldorf
    Frühstück im Freien, ZieherSmith Gallery, New York
    Spazio Punch, Guidecca, Venedig
  • 2012 Frau im Mond, Galerie Kleindienst, Leipzig
    Die Stadt, Campoli Presti, London
  • 2011 The Pervert, Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen
  • 2010 Christoph Ruckhäberle, Trapped in White Tiger Sanctum, Hospitalhof, Stuttgart
  • 2009 Bäckerei, Sutton Lane, Brüssel
    Parade, Sorry We Are Closed, Brüssel
    Emmerdeur Futuriste, Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen
    Christoph Ruckhäberle, Migros Museum, Zürich
    Dessins, Sutton Lane, Paris
    Portraits, Christian Ehrentraut, Berlin
  • 2008 Lady in the Lake, Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
    General Angst, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • 2007 l´homme et l´œuvre, Galerie Kleindienst, Leipzig
    Falsche Figuration, Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen
    Christoph Ruckhäberle, Ulrich Museum of Art, Whichita State University, Wichita (USA)
    Akademie, Sutton Lane, London
    Christoph Ruckhäberle: Residency, Skidmore College, Saratoga Springs, New York
  • 2006 Sutton Lane, Paris
    LFL Gallery, New York
    Zach Feuer Gallery, New York
    Hobbyshop, München
    Galerie Kleindienst, Leipzig
    Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen
  • 2005 Of Painting, Christian Ehrentraut, Berlin
    Nye Eventyr, Galleri Nicolai Wallner
    Der Partyschreck, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • 2004 Sutton Lane Gallery, London
    Zirkus, LFL Gallery, New York
    Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen
  • 2003 Frosch mit der Maske, Galerie LIGA, Berlin
  • 2002 Galerie Kleindienst, Leipzig
    Galerie LIGA, Berlin
  • 2001 Galerie Kleindienst, Leipzig

Ausstellungsbeteiligungen

  • 2019 Gratwanderung, August Macke Haus, Bonn
  • Nähe und Distans, Landtag Brandenburg, Potsdam
  • Köpfe, Galerie der Stadt Wels, Wels (Österreich)
  • 2018 Malerei aus Leipzig, Antonio Colombo, Mailand
  • Gaudiopolis, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig
  • Dritte, Neuer Pfaffenhofener Kunstverein, Pfaffenhofen
  • Eros und Thanatos. Sammlung SØR Rusche Oelde/Berlin, Museum Abtei Liesborn, Liesborn
  • MdbK meets G2. Malerei aus Leipzig ab 2000, Museum der bildenden Künste, Leipzig
  • Zeigen und Sagen, Deutsche Bundesbank Geldmuseum, Frankfurt am Main
  • 2017 doing identity. Die Sammlung Reydan Weiss, Kunstmuseum Bochum
  • Ladder to Heaven, Neuer Pfaffenhofener Kunstverein, Pfaffenhofen
  • Pentomino #4, Thaler Originalgrafik, Leipzig
  • Jetzt Druck machen, Angerlehner Museum, Thalheim (Österreich)
  • Monday is a Day between Sunday and Tuesday, Tanja Leighton, Berlin
  • Our teenage dreams so hard to beat, Kunstraum Ortloff, Leipzig
  • Printjam II, Thaler Originalgrafik, Leipzig
  • 2016 Storyteller. Zeitgenössische Kunst aus Leipzig, Nationales Kunstmuseum & Goethe-Institut Hanoi (Vietnam)
    Pink Powder - de la Cruz Collection, Cotilla Gallery, Nova Southeastern University, Fort Lauderdale, Florida (USA)
  • LUBOK - Druckgrafik und Künstlerbücher, Oberpfälzer Künstlerhaus, Schwandorf
  • Immer und Ewig. 23. Leipziger Jahresausstellung, Westwerk Leipzig
    Made in Germany: Contemporary Art from the Rubell Family Collection, McNay Art Museum, San Antonio, Texas (USA)
  • 2015 Statement 2: New Painting from Germany, Goethe-Institut, Hong Kong
    2.5.0. Object is Meditiation and Poetry, Grassi Museum, Leipzig
    Love. The first of the seven virtues, Hudson Valley Center for Contemporary Art, Peekskill, New York (USA)
    German Promises, Ornis A. Gallery, Amsterdam
    Bittersüße Zeiten. Barock und Gegenwart in der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, Kunsthaus Apolda Avangarde, Apolda
    Leipzig 2015. Sammlung Hildebrand, G2 Kunsthalle, Leipzig
    Werkschau der Spinnereikünstler, Werkschauhalle, Leipzig
    MASH UP 2, Hardenbergstraße, Leipzig
    Vertraute Gesellschaft, Thaler Originalgrafik, Leipzig
    Camera Obscura, Kunstverein Pfaffenhofen, Pfaffenhofen
    Gute Kunst? Wollen! SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, Auf AEG, Nürnberg
    VOLTA 11, Markthalle, Basel
  • 2014 bb, Galerie Kleindienst, Leipzig
    Bittersüße Zeiten, Barock und Gegenwart in der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, Kunsthaus Stade
    Amorphophallus, Galeri Ehrentraut, Berlin
    Print Jam, Archiv Massiv, Leipzig
    Wo ist hier? #1: Malerei und Gegenwart, Kunstverein Reutlingen
  • 2013 Wahlverwandtschaften. Aktuelle Malerei und Zeichnung aus der Sammlung Frieder Burda, Museum Franz Gertsch, Burgdorf (Schweiz)
    LUBOK in Mexiko, Museo de la Estampa del Instituto Mexiquense de Cultura, Toluca (Mexiko)
    Jahre Zukunft, Galerie Notwehr, Sonneberg
    ZWEITE, Kulturhalle, Pfaffenhofen an der Ilm
    LUBOK in Mexico, Centro Cultural Clavijero, Morelia (Mexiko)
    GEKAUFT - Neuerwerbungen der Grafischen Sammlung 2003 - 2013, Museum der Bildenden Künste Leipzig
    LUBOK. Grafica contemporanea y libros de artistas de Leipzig, Galería de Arte Contemporáneo del Teatro Isauro Martínez Torreón, Coahuila, (Mexiko)
    Cliche Verre, Spinnerei archiv massiv, Leipzig
    Berlin Klondyke, Hipphalle, Gmunden (Österreich)
  • 2012 Berlin-Klondyke, Neuer Pfaffenhofener Kunstverein, Pfaffenhofen
    german now - from Leipzig, Seongnam Art Center, Seoul (Südkorea)
    Lubok, Grafica contemporánea y libros de artistas de Leipzig, Museo Nacional de la Estampa, Mexico City
    Lubok. Druckgrafik und Künstlerbücher aus Leipzig,Kulturbahnhof Eller, Düsseldorf
  • 2011 Convoy Leipzig, Biksady Gallery, Budapest
    Parcours, Auf AEG, Nürnberg
    Portrait of the Artist as a Young Man, Galerie Reinhard Hauff, Stuttgart
    After The Goldrush, Kunstverein Speyer, Speyer
    Saxonia Paper, Kunsthalle der Sparkasse, Leipzig
  • 2009 60/40/20. Kunst in Leipzig seit 1949, Museum der Bildenden Künste Leipzig
    Menschenbilder 1620/2009. Zeitgenössische Bildnisse begegnen alten niederländischen Porträts, Museum Abtei Liesborn, Wadersloh
  • 2008 The Leipzig Phenomenon, Kunsthalle Budapest
    Manifesta7, Europäische Biennale für Zeitgenössische Kunst, Trentino (Italien)
    Drawcula, Galerie Kleindienst, Leipzig
    New Leipzig School, Cobra Museum, Amstelveen (Niederlande)
    wie immer, Verein für Original-Radierung, München
  • 2007 Seit Leipzig, Kunsthalle Wittenhagen
    Life After Death: New Leipzig Paintings from the Rubell Family Collection, Frye Art Museum, Seattle / Salt Lake Art Center, Salt Lake City / Kemper Museum of Contemporary Art, Kansas City (USA)
    Poets on Painters, Ulrich Museum of Art, Wichita State University, Wichita (USA)
    Made in Leipzig - Bilder einer Stadt, Sammlung Essl, Schloss Hartenfels, Torgau
  • 2006 Triumph of Painting, Saatchi Gallery, London
    Kantor/Feuer Gallery Los Angeles
    Ballkünstler, Museum der Bildenden Künste, Leipzig
    Artists from Leipzig, Arario Gallery, Cheonan (Südkorea)
    Sommerausstellung, Galerie Kleindienst, Leipzig
    Zurück zur Figur, Hypo Kunsthalle, München
    Made in Leipzig – Bilder einer Stadt, Sammlung Essl, Klosterneuburg/Wien
  • 2005 Cold Hearts: Artists from Leipzig, Arario Gallery, Korea
    Sutton Lane in Paris, Sutton Lane c/o Ghislaine Hussenot, Paris
    Reflection Part II, Sutton Lane, London
    From Leipzig. Works from the Ovitz Family Collection, Museum of Art, Cleveland
    The Dresden and Leipzig schools, 2. Prag Biennale, Prag
    Leipzig in Dessau, Meisterhäuser Bauhaus, Dessau
    Sammlung Olbricht, Neues Museum Weserburg, Bremen
    Life after Death, MassMoCA, North Adams
    Quartet, Sommer Contemporary Art, Tel-Aviv
    Baby Shower, Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen
    Neo-Con, Gavin Brown’s Enterprise at the Passerby, New York
  • 2004 The New Leipzig School of Painting, Contemporay Museum, Baltimore
    East International, curated by Neo Rauch, Norwich School of Art and Design (Norwegen)
    Clara Park – MarianneBoesky Gallery, New York
    Jahresausstellung, Leipzig
  • 2003 Grasland, Galerie Wassermann, München
    Lazarus Effekt, Biennale Prag
    Sieben Mal Malerei, Museum der Bildenden Künste, Leipzig
    Max Pechstein Förderpreis, Museum Zwickau
    LIGA - Junge Kunst aus Leipzig, Kunstverein Neustadt
    7 x Malerei, Museum der Bildenden Künste, Leipzig
    Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen
  • 2002 Wunschbilder, Museum der Bildenden Künste, Leipzig
    Convoi, Metallgalerie, IG Metal, Frankfurt/Main
    Zweidimensionale, Kunsthalle der Sparkassen Leipzig
    Leipziger Lerchen Junge Malerei im Kulturhof Flachsgasse, Speyer
    5 x 5 junge Kunst aus Sachsen, Neue Sächsische Galerie Chemnitz
    Junge Kunst aus Leipzig, Kunstverein Sulzfeld
    5 aus 11, Galerie LIGA, Berlin
    Willkommen in Leipzig, Ausstellungsraum der Liga Frankfurt am Main
    Convoi, Kulturspeicher Oldenburg
  • 2001 Malerei, Galerie Kleindienst, Leipzig
    Junge Malerei, Galerie Binz und Krämer, Köln
    ARTE SAXONIA, Kuppelhalle der Dresdner Bank, Leipzig
    Leipziger Maler, Kunstverein Galerie Markt Brucksmühl
  • 2000 Junge Kunst 5, Galerie Kleindienst, Leipzig
    LIGA, Steibs Hof, Leipzig

Bibliografie

  • 2015 Tasos Gaintatzis / Marina Legaki: How artist Christoph Ruckhäberle seamlessly fuses art, cinema & print, The Hundreds, 26.01.2015
    Christoph Ruckhäberle - Pattern No. 1 (Künstlerbuch), Ampersand Editions, Portland (USA)
    Sabine Reithmaier: Der Tanz geht weiter, Süddeutsche Zeitung, 28.09.2015
  • 2014 Christoph Ruckhäberle - Polka (Künstlerbuch), LUBOK Verlag, Leipzig
    Jens Kassner: Tanz aus der Reihe, Leipziger Volkszeitung (LVZ), 26.06.2014
  • 2013 Karen Rosenberg: Christoph Ruckhäberle: Frühstück im Freien, New York Times, 25.10.2013
    Helena Nilsson Strängberg: Christoph Ruckhäberle. False Figuration, Apartamento, 12/2013
    Karin Derstroff: Künstler, Verleger, Kinobesitzer, Pfaffenhofener Kurier, 20.04.2013
  • 2011 Christoph Tannert: Tilo Baumgärtel, Vitamin P2. New Perspectives in Painting, Phaidon, London/New York
    Sara Suzuki: What Is a Print? Selections from the Museum of Modern Art, MoMa, New York
    Roberta Smith: It’s Not Dry Yet, New York Times, 28.03.2011
    Ungt Paralleller: Samtidsmaleri fra Norge / Leipzig (Katalog), Kistefos Museum, Jevnaker (Norway)
    Susanne Altmann: Jetzt Druck machen, ART Magazin, Dezember 2011
  • 2010 Sara Veglahn: Sara Veglahn on Christoph Ruckhäberle, Poets on Painters
  • 2009 Christoph Ruckhäberle: L Emmerdeur Futuriste (Katalog), Galleri Nicolai Wallner / Space Poetry, Kopenhagen
    Urs Steiner: Schminke und Masken. Karla Black und Christoph Ruckhäberle im Migros-Museum für Gegenwartskunst Zürich, Neue Zürcher Zeitung (NZZ), 23.05.2009
    Ingeborg Ruthe: Die Luboks sind zurück, Berliner Zeitung, 15.01.2009
    Susanne Altmann: Druckgrafik. Siemon & Ruckhäberle, ART Magazin, 26.05.2009
  • 2008 Kunstwerkstatt - Christoph Ruckhäberle (Katalog), Prestel, München/Berlin
  • 2006 Raul Zamudio: Christoph Ruckhäberle, Flash Art, Juli 2006
    Roberta Smith: Art in Review: Christoph Ruckhäberle, The New York Times, 07.04.2006
  • 2005 Christoph Ruckhäberle - Die Flasche Bakbuk (Katalog), Zach Feuer Gallery, New York / Galerie Kleindienst, Leipzig / Sutton Lane, London / Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen
    Gregory Volk: Figuring the New Germany, Art in America, Juni 2005
  • 2004 Christoph Ruckhäberle - Zirkus (Katalog), LFL Gallery, New York
    Joao Ribas: Debut. Discovering emerging artists - Christoph Ruckhäberle, ArtReview, September 2004
    Ken Johnson: Christoph Ruckhäberle, The New York Times, 16.07.2004
  • 2002 Christoph Ruckhäberle (Katalog), Galerie Kleindienst, Leipzig
    Gregor Hohenberg: Neue School, The New York Times